AutotransfusionsverfahrenBei allen Operationen verliert der Patient Blut. Manchmal ist der Verlust so hoch, daß er durch Blutkonserven ersetzt werden muß. Durch die Bluttransfusion von einem fremden Spender können Infektionskrankheiten übertragen werden. Durch eine Eigenbluttransfusion kann u. a. dieses Risiko ausgeschlossen werden. Eigenblut kann durch eine vor der Operation durchgeführte Eigenblutspende oder durch maschinelle Aufbereitung des Wundblutes, das während und nach der Operation anfällt, gewonnen werden.
Intraoperative maschinelle AutotransfusionFür die intraoperative Autotransfusion werden die Haemonetics Cell Saver® eingesetzt. Das Aufsaugen, Aufbereiten und Retransfundieren des autologen Blutes erfolgt, abhängig vom Blutverlust, mit verschiedenen Verarbeitungsgeschwindigkeiten. Hierfür stehen neben dem Cell Saver® 5+ noch die Geräte OrthoPAT® und cardioPAT® zur Verfügung. Als wichtige Ergänzung kann eine besonders effektive und schonende Absaugung des Wundblutes mit dem neuartigen Smart Suction Harmony® System erfolgen. Postoperative maschinelle AutotransfusionNach dem intraoperativen Einsatz des Cell Savers kann das verwendete Set für die postoperative Sammlung und Aufbereitung des Blutes (insgesamt 6 Stunden) sinnvoll weiter verwendet werden. Da das postoperative Wundblut nicht durch Spülflüssigkeit verdünnt ist, und schonend abgesaugt wird, ist diese Aufbereitung besonders effektiv. Die postoperative Autotransfusion kann nach der erwähnten Methode auch mit dem Autotransfusions-System OrthoPAT®, oder, bei kardiochirurgischen Eingriffen, auch mit dem Autotransfusions-System cardioPAT® durchgeführt werden. |