Plasmapherese

Pro Jahr müssen mehrere 100.000 Liter Plasma nach Deutschland importiert werden, um den Bedarf zu decken. Mit einer Plasmaspende können die Risiken, die mit importiertem Plasma verbunden sind, vermieden werden.

Die Vorgehensweise

  Abnahme des Vollblutes vom Spender bei gleichzeitiger Zugabe von Antikoagulans
  Separation der Blutkomponenten in der Zentrifugenglocke, wobei das Plasma verdrängt wird
  Plasmasammlung
  Rückgabe der Blutzellen

Das Spenderblut wird in die Separationsglocke der PCS2, MCS3p oder MCS+ geleitet. Durch die Zentrifugalkraft wird es in Blutzellen und Plasma aufgetrennt. Das Plasma wird im Produktbeutel gesammelt, die Blutzellen werden dem Spender wieder zurückgegeben.

Wegen der geringen Belastung für den Organismus muss der zeitliche Abstand zwischen zwei Plasmapheresen nur mindestens 48 Stunden betragen, das Gesamtspendevolumen darf 25 Liter (ohne Antikoagulans gerechnet) im Jahr nicht überschreiten.