LiteraturhinweiseQualität/Qualitätssicherung, Grundlagen/BasisinformationenVorschläge zum internen Qualitätsmanagement bei der Retransfusion von intra- oder postoperativ gewonnenem Wund-/Drainageblut. E. Hansen, G. Dietrich, S.M. Kasper, W. Leidinger, G. Singbartl und K.H. Wollinsky Zur Sicherung der Qualität des maschinell aufbereiteten Autotransfusionsblutes ist ein Qualitätsmanagement notwendig. Eine Gruppe von Anwendern, die sich klinisch und wissenschaftlich mit der Qualitätssicherung bei der Verwendung von intra- und postoperativem Autotransfusionsblut auseinandergesetzt hat, unterbreitet Vorschläge, die als Hilfestellung für ein sinnvolles Qualitätsmanagement dienen sollen. Beschrieben werden die Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität Biofunktionalität und Hämokompatibiltät zweier neuer MAT-Systeme G. Bergum, U.T. Seyfert, F. Mertzlufft In dieser Studie wurden die Biofunktionalität (Auswascheffektivität und Erythrozytenwiedergewinnung) und die Hämokompatibilität (Heparingehalt, TDP, TAT, D-Dimere, Serotonin und freies Hämoglobin) von zwei Autotransfusionsgeräten (Haemonetics CS5 u. Fresenius CATS) in der Orthopädie und in der Kardiochirurgie untersucht. Qualitätskontrolle beim Konzept der autologen Transfusion: Einfluss der Standzeiten auf das Kontaminationsrisiko von Drainageblut E. Bauermann, M. Eckermann, I. Linde In dieser Studie wird untersucht, ob eine Reservoirstandzeit von mehr als 6 Stunden im geschlossenen System ein erhöhtes Risiko bakterieller Kontamination darstellt. Es wurden geschlossene Systeme und Vakuumsaugflaschen, mit und ohne Flaschenwechsel untersucht. Die Drainagezeit lag in der Gruppe unter 6 Stunden bei 2,5 bis 5,8 Stunden, in der Gruppe über 6 Stunden wurden die Proben nach 8 bis 24,2 Stunden entnommen. Geschlossene Systeme können das Kontaminationsrisiko und auch die retrograde Wundinfektionsgefahr reduzieren, aber nicht ausschliessen. Ein kausaler Zusammenhang zwischen Kontaminationsrate und Standzeiten konnte nicht festgestellt werden. Antikoagulation bei der MAT/Heparin-induzierte Thrombozytopenie (HIT)Danaparoid (Orgaran) zur Antikoagulation bei der maschinellen Autotransfusion mit dem Cell Saver 5 (Haemonetics) U. v. Lüpke, A. Marx, R. Tessmann, E. Lindhoff-Last Als effektive und sichere Dosis werden 4,5 bis 3 E Danaparoid/ml Antikoagulanslösung empfohlen. Eine sachgemäße Handhabung des CS 5 macht eine Koagelbildung auch bei 3 E/ml unwahrscheinlich. Leserbrief zur Arbeit von U. v. Lüpke, A. Marx, R. Tessmann, E. Lindhoff-Last: Danaparoid (Orgaran) zur Antikoagulation bei der maschinellen Autotransfusion mit dem Cell Saver 5 (Haemonetics) Anästhesist 2001; 50: 26-31: Es geht sicherer und Kostengünstiger. A. Lorentz Der Verfasser des Leserbriefes weist daraufhin, dass die Verwendung einer zitrathaltigen Antikoagulanslösung bei Patienten mit bekannter HIT sicherer und kostengünstiger ist, als die Antikoagulation bei der maschinellen Autotransfusion mit Danaparoid. Auswaschverhalten von Lepirudin als Antikoagulans bei der maschinellen Autotransfusion mit dem Cell Saver 5 A. Marx, U. v. Lüpke, R. Tessmann, E. Lindhoff-Last Da das üblicherweise eingesetzte Heparin bei der maschinellen Autotransfusion nicht vollständig ausgewaschen wird, wurde das Auswaschverhalten von Lepidurin bei Patienten mit dem HIT Typ II untersucht. Es wurden 4 verschiedene Konzentrationen untersucht. Lepidurin wird durch den Aufbereitungsvorgang bei der MAT ausreichend eliminiert. ACD-Stabilisator oder Heparin als Antikoagulans bei der maschinellen Autotransfusion? Lorentz, PM. Osswald, P. Becker, H. Kirschfink, R. Zander, M. Gasser, P. Maus 1994
M. Mempel, MU. Heim, G. Schwarzfischer, Ch. Mempel (Hrsg.): Die Komplementaktivierung ist bei der Antikoagulation mit Heparin ausgeprägter (höhere Konzentration an freiem Hämoglobin) jedoch ohne klinische Relevanz. Die Sauerstofftransportfunktion (2,3 DPG ) ist in der Heparingruppe weniger beeinträchtigt, als in der Citratgruppe. Heparin-induzierte Thrombozytopenie M. Brenske, J. Tarnow Übersichtsarbeit über die HIT (Typ I u. Typ II): Inzidenz, Pathogenese, Klinisches Erscheinungsbild und Diagnostik, Therapie u. Antikoagulation bei Eingriffen mit der Herz-Lungen-Maschine. Spezielle IndikationenIntroperative Blood Salvage in Special Surgical Procedures and Diseases G.V.Dietrich Diese Arbeit bietet einen umfassenden Überblick über den möglichen Einsatz der maschinellen Autotransfusion bei speziellen Eingriffen und Erkrankungen. Intraoperative Autotransfusion mit Blutbestrahlung bei Tumorpatienten: Grundlagen und Praxis E. Hansen, K. Taeger Durch die maschinelle Autotransfusion allein oder durch zusätzliche Leukozytendepletionsfilter werden Tumorzellen aus dem Autotransfusionsblut nicht vollständig entfernt. Diese Arbeit beschreibt die Grundlagen und die Praxis der maschinellen Autotransfusion mit anschliessender Bestrahlung des aufbereiteten Blutes als sicheres, praktikables Verfahren für die Fremdbluteinsparung bei Tumorpatienten. Amniotic Fluid Removal during Cell Savage in the Cesarean Section Patient J.H. Waters M.D., Ch. Biscotti M.D., P.S. Potter M.D.,E. Phillipson M.D. Die Ursache der Fruchtwasserembolie ist bisher nicht geklärt. Bei dieser Studie wurde das aufbereitete Autotransfusionsblut mit einem Leukozytenfilter filtriert, um die Partikelkontamination zu reduzieren. Zur Vermeidung von Fremdbluttransfusionen in der Gynäkologie und Geburtshilfe J. A. Dietl, M. v. Finck Angesprochen werden: die präoperative Eigenplasmapherese, die Eigenblutspende, die perioperative Hämodilution und die maschinelle Autotransfusion und die jeweilige Anwendbarkeit in der Gynäkologie. EigenblutspendeAutologe Blutkomponentenspende mit dem Programm PES 2 des Zellseparators MCS 3P A. Pruß, R. Petrow, G.Siebert, H. Radtke, J. Koscielny, H. Kiesewetter Das Protokoll PES 2 der MCS 3P weist eine Reihe von Vorteilen bei der autologen Blutentnahme auf. Z.B. hohe Konservenqualität, leichte Bedienbarkeit, effektives Sicherheitssystem, gute Verträglichkeit und variable Entnahmemengen. Erste klinische Erfahrungen mit dem MCS 3/2P-Gerät zur automatisierten Eigenplasmapherese und buffy-coat-armen Erythrozytenspende P. Geiger, W. Ventour, M. Gelowicz-Maurer, K. Junker, H.-H. Mehrkens
M. Mempel, MU. Heim, G. Schwarzfischer, Ch. Mempel (Hrsg.): Die MCS arbeitet nach der Modifikation statt mit 3 nur noch mit 2 Pumpen. Beurteilung: Geringeres, extrakorporales Volumen durch Verwendung der kleinen Glocke, zuverlässiger Betrieb, weitgehende Automatisierung und hohe Produktqualität. OrthopatPerioperative AUTOTRANSFUSION During Bilateral Total Knee Arthroplasty John T. Deaborn, MD, Medical Director Washington Center For Joint Replacement • Fremont, CA In beiden hier vorgestellten Fällen wurde den Patienten intra- und postoperativ ausschliesslich autologes Blut retransfundiert, dass mit dem OrthoPat-System aufbereitet worden ist. Es wurden keine präoperativen Eigenblutspenden durchgeführt und es wurden auch keine homologen Konserven gekreuzt und benötigt. Maschinelle Autotransfusion P. Geiger, K. Platow, A. Bartl, C. Völk, K. Junker, H.-H. Mehrkens Verglichen werden verschiedene maschinelle Autotransfusionssysteme in Bezug auf Produktqualität, Effektivität, Geschwindigkeit, Leistung und Handling. Alle Geräte erfüllen die Qualitätsanforderungen. MPGDie veränderten Anforderungen des MPG und den MPBetreibV und deren Umsetzungsproblematik A. Steinbach und F. München |